Wohngebiet am Erlenpark in Mainburg

Montag, 2. November 2009

Seniorenresidenz Köglmühle

Wie die Moosburger Zeitung berichtet wird nun doch der Plan einer Seniorenresidenz in Mainburg weiter verfolgt.

Erneut wurde ein augenscheinlich unbebaubares Gebiet dafür erkoren. Die Köglmühle in Mainburg ist im Prinzip "Sumpfland".

Ich habe mal einen Kartenausschnitt eingefügt um sich besser orientieren zu können:
Größere Kartenansicht

Den Artikel zur Seniorenresidenz kann man hier nachlesen:
Mossburger Zeitung "Jetzt doch "Sondergebiet Seniorenresidenz""

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Mittwoch, 25. März 2009

Biotop gerettet - alles durchgesetzt!

Nachdem der Bau und die weitere Verfolgung des Projektes "Seniorenresidenz im Erlenpark" erfolgreich verhindert wurde nun noch der letzte offene Punkt:
Das Biotop ist gerettet!
Die Beseitigung des Biotops wurde von der Unteren Naturschutzbehörde zunächst genehmigt um den Bau des "Klotzes" zu ermöglichen. Diese Genehmigung hatte bis zuletzt Bestand und daher war theoretisch jederzeit eine Zerstörung des Biotops möglich - auch ohne Bau eines Gebäudes im Anschluss.
Mit Schreiben vom 16.03.2009 an die Stadt Mainburg wurde nun auch dieser Beschluss aufgehoben und das Thema ist vollständig vom Tisch.
Hier das Schreiben: Biotop.pdf

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Montag, 15. September 2008

Abschlussfeier der erfolgreichen Aktion gegen die Seniorenresidenz

03. Juni 2008: Das Wohngebiet am Erlenpark kann aufatmen.

In der Sitzung des Stadtrates wurde per Mehrheitsbeschluss gegen ein erneutes Verfahren zur Errichtung einer Seniorenresidenz im Erlenpark Mainburg entschieden.

Gut 3 Monate später bauen wir nun den Mast ab, der die Höhe des verhinderten Kolosses veranschaulichen sollte.

Das ist natürlich Anlass genug mit Rollbraten und dem einen oder anderen Bierchen zu Feiern am 20. September 2008 um 18 Uhr.

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Mittwoch, 4. Juni 2008

Ende der Seniorenresidenz im Erlenpark

In der gestrigen Sitzung des Stadtrates wurde per Mehrheitsbeschluss gegen ein erneutes Verfahren zur Errichtung einer Seniorenresidenz im Erlenpark Mainburg entschieden.
Es freut die Bürger ausgesprochen, dass das Gremium den Argumenten gegen eine Seniorenresidenz das nötige Gewicht gab - auch wenn Stadtrat Weiherer (Elektrogeschäft in Mainburg) in einer lobenswert mutigen aber inhaltlich total danebenliegenden Ansprache seinen Standpunkt für die Residenz vertreten hat.
Die hier genannten Argumente:
  • Senioren als Wirtschaftsfaktor --> Senioren kaufen auch ein wenn Sie in einem anderen Ortsteil wohnen
  • Senioren als Autofahrer (Tanken, Waschen, Kaufen, Instandsetzen) --> bei 20 Stellplätzen fragwürdig wie viele Autos da wie oft betankt würden
  • Abwesenheit Herr Reiser --> Wenn der Bürgermeister in Krankenstand ist kritisiert man dies nicht. Das Commitment war, das Thema am Dienstag (auch im Sinne des fragwürdigen Investors) zu behandeln.

Alles in Allem zeigt dieser Fall, dass durch stichhaltige Argumente und eine rege Beteiligung der Bürger den Volksvertretern zu einer fundierten Entscheidung Unterstützung gegeben werden kann ohne, dass diese etwaige Gesichtsverluste befürchten müssen.

Dies ist nämlich in keinster Weise der Fall.

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Dienstag, 3. Juni 2008

Schreiben an die Stadt Mainburg

Nachtrag: Hier ist das Schreiben des Rechtanwalts Aigner an die Stadt Mainburg.

Schreiben an die Stadt Mainburg
PDF, 174 KB

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Sonntag, 1. Juni 2008

Stadtratsitzung 03. Juni 2008

Am kommenden Dienstag wird um 19:30 Uhr in der Stadtratsitzung das Thema Seniorenresidenz wohl endgültig behandelt.
In der Zwischenzeit haben sich bzgl. Audilet und deren Seriöistät ebenfalls Neuigkeiten ergeben.
Im Internet kursieren auf diversen Anleger- und Anwaltsseiten Geschichten über die Geschäfte dieses Unternehmens. Einfach mal googlen.
Stephan wird bei Gelegenheit das Schreiben im Vorfeld an die Stadt Mainburg hier noch veröffentlichen welches aufgrund der Gerüchte einer Schadenersatzklage durch Audilet vorsorglich verfasst wurde um die Fakten ganzheitlich auf dem Tisch zu haben für Dienstag.

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Montag, 4. Februar 2008

Nachtrag zur Pressemitteilung

Wie wir heute von der Stadt Mainburg erfuhren, wird ein erneuter Aufstellungsbeschluß bzw. das weitere Vorgehen in Sachen "Seniorenresidenz Am Erlenpark" nun doch nicht mehr vom "alten Stadtrat" behandelt, sondern soll erst nach den Kommunalwahlen wieder auf die Tagesordnung des "neuen Stadrates" kommen.

Anscheinend passt den Freien Wählern mit ihrem Bürgermeisterkandidaten, die das Vorhaben bisher mit Nachdruck unterstützt haben, die Thematik nicht mehr in ihre Wahlkampfstrategie.

Wir bitten die von uns recherchierten Informationen zu den Auswirkungen der geplanten Seniorenresidenz auf das Altenheim St. Michael dennoch entsprechend zu veröffentlichen, da sie auch für die nur aufgeschobene Behandlung der Thematik im neuen Stadtrat von erheblicher Bedeutung sind.

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Pressemitteilung zur geplanten „Seniorenresidenz am Erlenpark“ in Mainburg

Geplante Seniorenresidenz gefährdet Auslastung und Arbeitsplätze im bestehenden Altenheim St. Michael


Nach dem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, wonach die beschlossene Änderungssatzung des Bebauungsplans „Am Erlenpark“ zur Errichtung einer Seniorenresidenz wegen Rechtswidrigkeit in mehreren Punkten aufgehoben wurde (komplettes Urteil siehe hier), setzt der scheidende Bürgermeister Josef Egger trotz der anstehenden Kommunalwahlen seinen Feldzug in Bauausschuss und Stadtrat zugunsten des Investors und der Umsetzung dieses umstrittenen Großprojektes in einem Wohngebiet gegen die Bürgerrechte der Anwohner unbeeindruckt fort.

Obwohl er im Bauausschuss für sein Anliegen keine Mehrheit mehr fand, wird er in der kommenden Sitzung des Mainburger Stadtrates am 12.Februar 2008 nochmals alles daransetzen, um das für ein Wohngebiet völlig überdimensionierte Vorhaben mit einem erneuten Aufstellungsbeschluss durchzu-drücken.

Abgesehen von der Frage, ob sich die Stadträte so kurz vor der Wahl des neuen Stadtrates nochmals eine derartige Hypothek des scheidenden Stadtoberhauptes aufbürden lassen, stellt sich zusätzlich zur vom obersten Bayerischen Verwaltungsgericht festgestellten Rechtswidrigkeit der Maßnahme die Frage nach der Notwendigkeit eines derartigen Großprojektes mit 80 Pflegebetten und zusätzlichen 12 Wohneinheiten für Mainburg und Umgebung.

Dazu hat sich die Aktionsgemeinschaft in der vergangenen Woche bei der Leiterin des Mainburger Altenheims St. Michael erkundigt.

Das im Jahre 1962 errichtete Alten- und Pflegeheim wurde 1994 nach Inbetriebnahme des Erwei-terungsbaues komplett saniert und bietet heute in 85 Einzelzimmern und 6 Doppelzimmern Platz für insgesamt 97 Heimbewohner.

Während bis vor 4 Jahren die Wartezeit auf einen Heimplatz noch ca. 3 Monate betrug, kann man in St. Michael inzwischen jeden Bewerber sofort aufnehmen. Auch Betten im Rahmen der sogenannten Kurzzeitpflege können laut Frau Gertrud Enzinger innerhalb eines Tages, auch am Wochenende, angeboten werden.

Dennoch ist im Ergebnis die Gesamtbelegung in St. Michael, ähnlich wie in den umliegenden Häusern im Landkreis Kehlheim, rückläufig.

Betrug die Auslastung im Jahr 2006 dank der angebotenen Kurzzeitpflegeplätze noch 100 %, so ging die Belegung im Jahr 2007 auf 98,4% und in 2008 bisher auf 96% zurück, wobei für dieses Jahr auch noch keine weiteren Anmeldungen vorliegen. Aus Zeitungsberichten war darüber hinaus zu entnehmen, dass auch im Landkreis Freising der Bedarf an Pflegeplätzen bis auf weiteres gedeckt ist.

Auf die Frage, welche Konsequenzen die Errichtung einer Seniorenresidenz in Mainburg für den Betrieb des Altenheims St. Michael mit sich bringe, antwortete Frau Enzinger wörtlich:

“Die Errichtung einer Seniorenresidenz in Mainburg würde mit Sicherheit zu Lasten unserer Einrichtung gehen und somit wären bei uns Arbeitsplätze in Gefahr!“

Dies sind nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft im Ergebnis sehr erstaunliche Informationen, die im Stadtrat und in der Öffentlichkeit in dieser Form offensichtlich bisher nicht bekannt waren.

Auf jeden Fall ein Grund mehr, um den Sinn des geplanten, angeblich einer sozialen Nutzung dienen-den Vorhabens in der kommenden Stadtratssitzung kritischer als bisher zu hinterfragen.

Dabei ist auch zu bedenken, dass die geplante „Seniorenresidenz Im Winklerbräu“ erst kürzlich vom Stadtrat „Grünes Licht“ erhielt.

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Samstag, 26. Januar 2008

Zeitungsartikel zur Seniorenresidenz

In den Samstagsausgaben vom 19. und 26. Januar gab es in der Hallertauer Zeitung wieder lesenswertes zum umstrittenen Projekt "Seniorenresidenz am Erlenpark":

Zeitungsartikel vom 19.01.2008
Quelle: Hallertauer Zeitung vom Sa. 19.01.2008, PDF, 623 KB

Leserbrief vom 26.01.2008
Quelle: Hallertauer Zeitung vom Sa. 26.01.2008, PDF, 331 KB

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Sonntag, 13. Januar 2008

Urteil in der Normenkontrollsache

Das Urteil zur Normenkontrollsache des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs ist da. Erwartungsgemäß weist das Urteil auf "beachtliche Abwägungsfehler" hin und zeigt nicht nur die von Bürgermeister Egger propagierten "leichten Formfehler" auf.

Das Urteil steht hier zum Download bereit: Urteil in der Normenkontrollsache, PDF (15 Seiten), 7 MB

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Dienstag, 11. Dezember 2007

Nachtrag Zeitungsartikel

Hier ist der Zeitungsartikel zum unten stehenden Leserbrief:

Tauziehen um Seniorenresidenz geht weiter
Quelle: Hallertauer Zeitung vom 22.11.2007, PDF, 697 KB

Weiterere Zeitungsartikel zum Thema:

Verwaltungsgerichtshof stoppt "Seniorenresidenz am Erlenpark"
Quelle: Hallertauer Zeitung vom 20.11.2007, PDF, 433 KB

Fünf Sterne weg - Pleitegeier bleiben
Wie ein 50-Millionen-Euro-Hotelprojekt in einer ehemaligen Kurklinik scheiterte
Quelle: Hallertauer Zeitung vom 24.11.2007, PDF, 745 KB

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Samstag, 1. Dezember 2007

Leserbrief der Hallertauer Zeitung

Folgender Leserbrief von Jürgen Zehentmeier ist am 24.11.2007 in der Hallertauer Zeitung erschienen:

Leserbrief (PDF, 343KB)

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Samstag, 17. November 2007

Beschluss in der Normenkontrollsache

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die Änderung des Bebauungsplans für unwirksam erklärt! :-)
Damit existiert kein rechtsgültiger Bauplan mehr für die Realisierung der Seniorenresidenz am Erlenpark!

  • Die Satzung der Stadt Mainburg zur Bebauung " Am Erlenpark" Deckblatt Nr. 5 ist unwirksam
  • Die Stadt Mainburg trägt die Kosten des Verfahrens
  • Das Rechtsmittel der Revision wird nicht zugelassen

Den genauen Beschluss und das Urteil könnt ihr hier downloaden: beschluss-normenkontrollsache.pdf (2.539 KB)

Sobald die Begründung dazu vorliegt, werden wir sie hier veröffentlichen.

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Sonntag, 4. November 2007

Verhandlung der Normenkontrollklage

Am 13.11.2007 um 11.30 Uhr in Miinchen vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof wird die Normenkontrollsache Otmar Weingarten gegen Stadt Mainburg wegen Gültigkeit des Bebauungsplans " Am Erlenpark" (Deckblatt Nr. 5) verhandelt.

Die Verhandlung ist öffentlich.

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Freitag, 23. März 2007

Normenkontrollklage eingereicht

Otmar Weingarten hat nun eine Normenkontrollklage eingereicht:

normenkontrollklage.pdf

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Montag, 20. November 2006

Bauausschusssitzung 14.11.06

Öffentliche Sitzung des Bauausschusses am Dienstag, den 14. November, um 19:00, im Rathaus/Kleiner Sitzungssaal

Zeitungartikel zur Bauausschussitzung:

(anklicken zum lesen)

Quelle: Hallertauer Zeitung vom 18.11.2006

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Dienstag, 14. November 2006

Bauausschusssitzung am 19.09.06

Achtung wichtiger Termin! Unsere Anwesenheit ist Ehrensache!

Es wird über unsere Einsprüche beraten und entschieden!

Öffentliche Sitzung des Bauausschusses am Dienstag, den 19.September, um 19:00, im Rathaus/Kleiner Sitzungssaal


Weitere Info:
Wir laden Stadtrat und Bauausschuß für Montag und Dienstag,18/19.Sept., jeweils um 18:30 Uhr zu einem Ortstermin am Biotop ein. Bitte dazu kommen wer Zeit hat!!


Protokoll:

Das offizielle Protokoll zur Bauausschusssitzung der Stadt Mainburg gibt es hier: protokoll-bauausschusssitzung.pdf
(Quelle: Stadt Mainbug, öffentliches Dokument)



Zeitungsartikel zur Bauausschusssitzung:

(anklicken zum lesen)
Quelle: Hallertauer Zeitung, Ausgabe vom 25.09.2006


Leserbrief zum Zeitungsartikel:

(anklicken zum lesen)
Quelle: Hallertauer Zeitung, Ausgabe vom 30.09.2006

Weiterer Leserbrief zum Zeitungartikel:
(anklicken zum lesen)
Quelle: Hallertauer Zeitung, Ausgabe vom 10.11.2006

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Dienstag, 12. September 2006

Termin mit Bürgermeister Egger am 13.09.06

Einladung an alle Teilnehmer der Aktionsgemeinschaft!


Zu einem Gespräch mit Bürgermeister Josef Egger

am Mittwoch, den 13.September 2006
um 18:00 Uhr vor dem Haus Hans-Bachner-Str. 9

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Montag, 14. August 2006

Proteste gegen geplante „Seniorenresidenz“ in Mainburg

Vize-Bürgermeisterin Hannelore Langwieser nahm den Bürgerprotest gegen die geplante Seniorenresidenz im Rathaus entgegen. (Foto: Bruckmeier)


Mainburg (hb). Gegen die am Erlenpark geplante „Seniorenresidenz“ mit integriertem betreutem Wohnen erhebt sich nachdrücklicher Protest. Die Anlieger befürchten durch die massive Bebauung und den vor allem an Wochenenden zu erwartenden starken Besucherverkehr zu und von der Einrichtung mit im Endausbau 89 Wohneinheiten Beeinträchtigungen ihrer Wohnqualität und nicht zuletzt eine Minderung der Immobilienwerte.

Die mittlerweile gegründete „Aktionsgemeinschaft für Lebensqualität, Sicherheit und Rücksichtnahme im Wohngebiet ‚Am Erlenpark‘“ übergab gestern eine Protestnote mit 66 Unterschriften an amtierende Bürgermeisterin Hannelore Langwieser. Der Initiative angeschlossen hat sich inzwischen auch die „Haus und Grund Verwaltungsgemeinschaft mbH Hallertau“, die die Interessen von 40 Eigentümern der Wohnanlage Brechhausstraße 14 und 16 vertritt.
Redaktion: Hallertauer Zeitung am 11. August 2006, 15:28:00

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Sonntag, 13. August 2006

Schreiben an den Bürgermeister

Folgendes Schreiben an den Bürgermeister Egger wurde am 11. August 2006 persönlich übergeben.

Aktionsgemeinschaft

für Lebensqualität, Sicherheit und Rücksichtnahme

im Wohngebiet „Am Erlenpark“

Wir wehren uns!

Gegen die geplante Seniorenresidenz spekulativ, überzogen, rücksichtslos !




An den 1.Bürgermeister, den Stadtrat und den Bauausschuss

der Stadt Mainburg

Marktplatz 1-4

84048 Mainburg , im August 2006



Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates und des Bauausschusses!


Mit diesem Schreiben übermitteln Ihnen die Eigentümer, Mieter, Anlieger und Nachbarn des Wohngebietes „Am Erlenpark“ ihre Kritik an der vorgesehenen Bebauungsplanänderung zur Errichtung einer Seniorenresidenz ,mit der Bitte an den Stadtrat und die weiteren verantwortlichen Stellen der Stadt Mainburg, um eine entsprechende Berücksichtigung ihrer Sorgen und Argumente, die hiermit fristgemäß, innerhalb der bekannt gemachten Auslegungsfrist, geltend gemacht werden.

Unsere Lebensqualität und unser Eigentum im Wohngebiet „Am Erlenpark“ sind durch die von der Stadt Mainburg beabsichtigte Änderung des Bebauungsplanes für die Errichtung einer so genannten „Seniorenresidenz“ auf Fl.Nr.693/153 in konkreter Gefahr!

Die Firma GRE Global Real Estate AG projektiert dieses Investmentvorhaben, um die Immobilie „als Teileigentum auf dem Immobilienmarkt zu veräußern“, wie es auf der Internetseite (www.greag.de) des weltweit agierenden Investmentunternehmens, mit Hauptsitz in 08432 Steinpleis, heißt.

Mit einem völlig überzogenen Bauumfang von 6.465 m2 Geschoßfläche!!, soll ein massiver, 3-4 geschossiger Baukörper, mit unglaublichen 89 Wohneinheiten! entstehen, wo bis heute, neben einem bestehenden, einmaligen Biotop und einem vorgesehenen Bolzplatz, ein normales Kindergartengebäude mit einer Grundfläche von 11x20m geplant war.

Das ganze zudem in einem Wohngebiet, in dem für alle Bauherren Typenzwang mit einer maximalen Bauweise von E+1+DG herrscht!

Der Gesetzgeber hingegen verlangt bei einer Änderung bzw. Aufstellung eines Bebauungsplanes, konkret auf die bereits bestehenden und vorgeschriebenen Verhältnisse des Baugebietes und auch die schutzwürdigen Interessen der Anlieger Rücksicht zu nehmen!

Die ausgelegten Planunterlagen sprechen insoweit gegen sich selbst, da die vorgesehene Planung nicht nur das städtebauliche Bild und den Gesamtcharakter unseres Wohngebietes geradezu unerträglich sprengt, sondern insbesondere die unmittelbaren Grundstücksnachbarn im Norden regelrecht einmauert und den Bewohnern Licht, Luft und Privatsphäre raubt.

Und das einzig und allein zugunsten der Rendite der Fa. GRE als Privatinvestor!

Stehen in Mainburg, wie auch in unserem Wohngebiet momentan nicht schon genug Wohnungen zum Verkauf, die keinen Käufer finden?!

Was passiert, wenn sich Immobilien nicht wie geplant vermarkten lassen, zeigt sich in Mainburg bereits eindrucksvoll an weiteren bestehenden Wohngroßprojekten, mit mittlerweile abenteuerlichen Entwicklungen für die Nachbarschaft und den Verkehrswert der benachbarten Grundstücke! Wo einmal ansehnliche Wohnkomplexe geplant und errichtet wurden, sind letztendlich städtebauliche „Schandflecke“ entstanden.

Wir wollen die Zukunft unseres Wohngebietes jedoch nicht in die Hände und das Vermarktungsgeschick einer anonymen Investment AG legen!

Das genaue Konzept der Immobilie im Detail – z.B. nur Senioren-Appartements ? mit /ohne Betreuung ? mit /ohne Pflege ?etc. und z.B. eine entsprechende Bedarfsanalyse für die Region und schließlich die verbindliche Zweckbindung der bestimmungsgemäßen Nutzung sind zudem Fragen, die bis heute für die Anlieger und die weitere Öffentlich-keit unbeantwortet geblieben sind!

Zurück zum Wohngebiet und zur vorgesehenen Bebauungsplanänderung:

Das wunderschöne Biotop soll weggeschoben werden, obwohl es wegen seiner Naturbelassenheit schutzwürdig ist.

Die Planer interessiert auch nicht mehr die Tatsache, dass vor ca. 2 Jahren aufgrund von Probebohrungen des Untergrundes und durch die vorhandenen Wasseraustritte, das Gelände überwiegend als unbebaubar beurteilt wurde.

Die Hans-Bachner-Strasse wird zudem als zusätzliche Besucherzufahrt umfunktioniert und die vorhandenen Stellplätze der Anlieger sind mit Sicherheit durch die viel zu geringe Stellplatzplanung für die zu erwartenden Besucher – mangels ausreichender Fläche –, ebenfalls zusätzlich frequentiert bzw. blockiert.

Hinzu kommt der zu erwartende Besucherverkehr, sozusagen rund um die Uhr und vor allem auch an Wochenenden und nicht nur, wie beim geplanten Kindergarten, an den Werktagen nur für den An- und Abtransport der Kindergartenkinder.

Das bedeutet nicht nur eine zusätzliche Lärmbelastung, sondern auch eine konkrete Gefährdung der Verkehrssicherheit durch das zu erwartende, wesentlich erhöhte Verkehrsaufkommen, für dessen Ausmaß das bestehende Straßennetz im Wohngebiet völlig unzureichend und ungeeignet ist.



Wir sind nicht generell gegen eine maßvolle und angemessene Bebauung und Nutzung der Gemeinbedarfsfläche, soweit, entsprechend den geltenden Gesetzen, auf die bestehenden Verhältnisse und die nachbarschaftlichen Interessen ausreichend Rücksicht genommen wird!



Unser Wohngebiet ist mit seiner großzügigen Gliederung und lockeren Bebauung ,wie sie im Bebauungsplan 1992 festgesetzt wurde, mittlerweile zu einem beruhigten, privaten Rückzugsgebiet für seine Anwohner und Familien herangewachsen, in dem man sich kennt, Nachbarschaft pflegt und unsere Kinder die Ihnen gewidmeten Spielstrassen auch tatsächlich in Besitz genommen haben.

Den Charakter unseres Wohngebietes bestimmen ausreichende Bebauungsabstände der Häuser untereinander, mit Haustypen bis maximal E+1+DG,wie sie die Stadt Mainburg in ihrem Bebauungsplan für alle Bauherren verbindlich und zwingend festgelegt hat.

Deshalb durften und dürfen alle Eigentümer und Anlieger, die viel Zeit, Geld und teilweise

die gesamte Lebensplanung mit ihrer Ansiedlung „Am Erlenpark“ in die Waagschale geworfen haben, auf den Inhalt und Fortbestand der Vorschriften für unser Wohngebiet und die Festsetzung seines Charakters als allgemeines Wohngebiet durch die Stadt Mainburg, vertrauen.

Dieser gesetzliche Vertrauensschutz bezieht sich auf die Art und das Ausmaß der vorgeschriebenen Bebauung für das gesamte Baugebiet, wozu nach dem verbindlichen Bebauungsplan von 1992 auch Art und Umfang der geplanten Vorhaben auf dem im Süden gelegenen Abschlussgrundstück Fl.Nr.693/153 zählen. Mit ca.5000m² ist dieses Grundstück als Gemeinbedarfsfläche mit Kindergarten, Zufahrt über Schraufstetterstrasse mit Parkplatz, naturnah eingebundenem Biotop und Bolzplatz ausgewiesen.

Das geplante Kindergartengebäude mit ca. 11mx20m Grundfläche und Parkplatz nimmt dabei gegenüber dem eingebundenen Biotop und der restlichen Gesamtgrundstücksfläche, eine verhältnismäßig untergeordnete, überbaute Fläche ein. Selbst bei E+1+DG-Ausführung des Kindergartens, was unüblich wäre, stehen damit nach dem bestehenden Bebauungsplan planungsrechtlich insgesamt maximal bis 500m² Geschoßfläche zur Disposition.

Der Abstand des geplanten Kindergartengebäudes zu den im Norden nächstgelegen Nachbargrundstücken liegt dabei bei 20m und darüber. Die großzügige Biotopeinbindung gewährleistet darüberhinaus eine zusätzliche Abschirmung des Kindergartens gegenüber dem restlichen Wohngebiet.

Nicht zuletzt ist erschließungsrechtlich davon auszugehen, das es sich nach den bestehenden Bebauungsplanfestsetzungen von 1992 bei den geplanten Vorhaben auf Fl.Nr.693/153 –Kindergarten / Grünanlage mit Bolzplatz und Biotop – um so genannte Erschließungsanlagen für das Allgemeine Wohngebiet „Am Erlenpark“ handelt, wofür die Grundstückseigentümer über entsprechende Erschließungsbeiträge finanziell herangezogen wurden.

Nun will die Stadt Mainburg offensichtlich ein zweites Mal kassieren, in dem das gleiche Grundstück, für das die Anlieger bereits Erschließungsbeiträge bezahlt haben, nun an einen Privatinvestor als Baugrundstück verkauft werden soll.

Zudem ist nicht ersichtlich, dass die Stadt Mainburg für die ursprünglich auf Fl.Nr.693/153 vorgesehenen Erschließungsanlagen in irgendeiner Form eine entsprechende Ersatzfläche anbietet.

Verkehrsmäßig ist nach der bestehenden Nutzungsbestimmung von 1992 für Fl.Nr.693/153, über die Zufahrt via Schraufstetterstrasse hinaus, keine weitere Beeinträchtigung des Verkehrs und der Verkehrssicherheit, der Spielstrasse, der bereits bestehenden Stellplätze der Anlieger und des allgemeinen Lärmschutzes zu erkennen. Der An- und Abreiseverkehr des ursprünglich geplanten Kindergartens ist zudem an den Werktagen auf die Zeit zwischen 7:30 und 16:30 beschränkt, ohne weitere Beeinträchtigungen der Nachbarschaft und des Verkehrs am Wochenende.


Mainburg , im Wohngebiet „Am Erlenpark“ im August 2006


Die Teilnemer der



Aktionsgemeinschaft

für Lebensqualität, Sicherheit und Rücksichtnahme

im Wohngebiet „Am Erlenpark“


wie sie der nachfolgenden Unterschriftenliste zu entnehmen sind

Anlage : Unterschriftenliste

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Freitag, 11. August 2006

Unterstützungsschreiben

Hier können Sie ein Unterstützungsschreiben herunterladen:

Unterstuetzungsschreiben.pdf (12 KByte)

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Dienstag, 1. August 2006

Aktionsgemeinschaft Wohngebiet am Erlenpark gegründet

Unsere Lebensqualität und unser Eigentum im Wohngebiet „Am Erlenpark“ sind durch die von der Stadt Mainburg beabsichtigte Änderung des Bebauungsplanes für die Errichtung einer so genannten „Seniorenresidenz“ auf Fl.Nr.693/153 in konkreter Gefahr!

Die Hans-Bachner-Strasse wird als zusätzliche Besucherzufahrt umfunktioniert und die vorhandenen Stellplätze der Anlieger sind mit Sicherheit durch die viel zu geringe Stellplatzplanung für die zu erwartenden Besucher – mangels ausreichender Fläche –, ebenfalls zusätzlich frequentiert bzw. blockiert. Hinzu kommt der zu erwartende Besucherverkehr, sozusagen rund um die Uhr und vor allem auch an Wochenenden und nicht nur, wie beim geplanten Kindergarten, an den Werktagen nur für den An- und Abtransport der Kindergartenkinder. Das bedeutet nicht nur eine zusätzliche Lärmbelastung, sondern auch eine konkrete Gefährdung der Verkehrssicherheit durch das zu erwartende, wesentlich erhöhte Verkehrsaufkommen, für dessen Ausmaß das bestehende Straßennetz im Wohngebiet völlig unzureichend und ungeeignet ist.


Von den nach Süden ausgerichteten Balkonen der "Seniorenresidenz" blickt man auf das Betriebsgelände des unmittelbar daneben befindlichen Gewerbebetriebes der Fa. Heindl, die seit 40 Jahren Trocknungsanlagen für die Landwirtschaft fertigt und montiert. Nach Aussage der Betreiber und Inhaber würden die unvermeidbaren Geruchs- und Geräuschemissionen die Südbalkone für zukünftige Bewohner der geplanten Seniorenresidenz wegen Unzumutbarkeit praktisch unbenutzbar machen.

An die zukünftigen Bewohner der Seniorenresidenz denkt offensichtlich niemand - es besteht praktisch keine ausreichende Grünanlge für Spaziergänge und Freizeit im unmittelbaren Umgriff des wuchtigen Baukörpers. Rendite scheint hier eben die oberste Priorität zu sein!

Niemanden interessiert auch mehr die bereits vor 2 Jahren angeblich gutachtlich festgestellte Unbebaubarkeit der überwiegenden Grundstücksfläche, die übrigens auch nach jahrzehntelanger Erfahrung der Anlieger besonders grund- und auch hochwassergefährdet ist.

Die ausgelegten Planunterlagen sprechen insoweit gegen sich selbst, da die vorgesehene Planung nicht nur das städtebauliche Bild und den Gesamtcharakter unseres Wohngebietes geradezu unerträglich sprengt, sondern insbesondere die unmittelbaren Grundstücksnachbarn im Norden regelrecht einmauert und den Bewohnern Licht, Luft und Privatsphäre raubt.

Nicht zuletzt ist erschließungsrechtlich davon auszugehen, das es sich nach den bestehenden Bebauungsplanfestsetzungen von 1992 bei den geplanten Vorhaben auf Fl.Nr.693/153 –Kindergarten / Grünanlage mit Bolzplatz und Biotop – um so genannte Erschließungsanlagen für das Allgemeine Wohngebiet „Am Erlenpark“ handelt, wofür die Grundstückseigentümer über entsprechende Erschließungsbeiträge finanziell herangezogen wurden. Nun will die Stadt Mainburg offensichtlich ein zweites Mal kassieren, in dem das gleiche Grundstück, für das die Anlieger bereits Erschließungsbeiträge bezahlt haben, jetzt an einen Privatinvestor als Baugrundstück verkauft werden soll.

Geplante Bebauungsplanänderung 2006:
Mit einem völlig überzogenen Bauumfang von 6.465 m2 Geschoßfläche!!, soll ein massiver, 3-4 geschossiger Baukörper, mit unglaublichen 89 Wohneinheiten! entstehen, wo bis heute, neben einem bestehenden, einmaligen Biotop und einem vorgesehenen Bolzplatz, ein normales, baulich untergeordnetes, Kindergartengebäude mit einer Grundfläche von 11x20m geplant war.

Wir wollen die Zukunft unseres Wohngebietes nicht in die Hände und das Vermarktungsgeschick einer anonymen Investment AG legen.

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